Die Zweite siegt gegen Langen oder Krisenscari beendet seine Krise – vorerst nicht

Dörpen bei sommerlich-milden Temperatur gegen SV Langen/Neulangen/und-wer-da-sonst-noch-zugehört II.  Das Spiel stand am Anfang vor einer Herausforderung: Nur 12 Feldspieler, wobei Schaumi auch noch später kam – und er sollte in der Startaufstellung stehen.  Warm machen wie immer, diesmal nur kürzer, da ja 68°  Fahrenheit in der Sonne. Pünktlich zur Taktikbesprechung erschien dann auch Schaumi und machte sich kurz danach intensiv warm.  Anpfiff. Kein schönes Spiel. Aber es gab Freigetänke, durch die 2. gesponsert. Das war schön. Wurst gab’s natürlich auch, die hat aber gekostet. Man konnte mit Michel einen neuen Budenwart ins Boot holen bzw. an den Grill und er machte seine Sache gut

Gespielt wurde dennoch, Schaumi mit dem 1:0 nach 40 Minuten. Halbzeit. Voll warm draußen. Erstmal ne warme Wurst. Und ne kalte Cola. Halbzeitpause beendet.

2. Halbzeit wie die 1. Nicht schön anzusehen, aber ok. Nach 52 Minuten legt Scari nach einem schönen Angriff quer auf Schaumi, welcher nur noch einschieben musste.  –>  http://images.media.fussball.de/userfiles/U/S/r/Gu0q5OKgU2shOeBdcO2Bx0_hq.mp4 Treffer Nr. 23 in der laufenden Saison. Will wohl in einer Reihe mit den ganz großen Stürmern der 2. stehen: 100-Tore-Specker, Andrees,Scari, Bruno… Scari hingegen verzichtet auf den Befreiungsschlag seiner Krise. Schon sein 5. Spiel ohne eigenen Treffer. Zu wenig für ein Stürmer mit seiner Qualität.  Aber auch schon 9 Vorlagen. Evtl ein Vorbereiter statt ein Vollstrecker? Man weiß es nicht.  Auf jeden Fall kostet ihn die Krise viel Kraft und Schweiß!galerie

Spiel plätscherte vor sich hin, keine nennenswerten Ereignisse, auch wenn noch Großchancen da waren. Hier geht’s zu Mannis Arbeitsnachweis: –> http://images.media.fussball.de/userfiles/l/Q/k/4DakZaS1y7GzNqV3M2j1I1_hq.mp4 . Abpfiff und der nächste 3er war im Sack.

Anschließend Verzehr kalter Getränke. Auch das war wieder schön.

 

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Günter Sappelt: Eine Dörpener Fußball-Institution hört auf und die 11 Thekenfreunde verdrücken ein Tränchen

Das Blau-Weiße Fußball-Karussel dreht sich fleißig. Trainer, Spieler, Sponsoren und Funktionäre kommen und gehen. Der eine hinterlässt mehr, der andere weniger. Doch wenn jemand wie Günter Sappelt abtritt, dann MUSS das zu einer ausführlichen Huldigung führen, an der wir uns mal respektvoll versuchen.

Günter_Sappelt

 Bildquelle: BW Dörpen

Günter aka Paule: Danke für Deinen Einsatz!

Wir schreiben das Jahr 1980 als der Blau-Weiß Dörpen den wohl wertvollsten Neuzugang der jüngeren Fußballgeschichte verzeichnete. Günter bot sich als Betreuer der ersten Herren Mannschaft an und wollte mit seiner Hilfe dem Team all das vom Halse schaffen, was mit der Vor- und Nachbereitung eines Spiels zu tun hat. Trikotsatz kontrollieren, Spielbogen ausfüllen, Schiedsrichter in Empfang nehmen, kühle iostonische Getränke mixen, den Erste Hilfe-Koffer auffüllen und vieles mehr. Schnell zeigte sich, dass der stets freundliche und scherzende „Paule“ ein absoluter Fußball-Fachmann war, der die regionalen und überregionalen Mannschaften sehr gut kannte. Ich erinnere mich an zahlreiche Spiele wo er uns – damals noch unter Walter Rusche trainierend – die Stärken und Schwächen der wichtigsten Spieler des Gegners ganz genau aufzeigte und er hatte immer recht! Sowieso war das Duo Walter Rusche und Günter Sappelt ein absolutes „Traumpaar“ für den Dörpener Fußball. Wie Yin und Yang ergänzten sich beide und legten in dieser Kombination eine tolle Erfolgszeit hin. Nicht nur für die Trainer und Betreuer eine ganz besonders schöne Zeit. Die Freude an der damaligen Konstellation aus tollen Einzelspielern (Bogdan, Darek, Johannes, Uwe) und einer insgesamt in sich stimmigen Mannschaft war Günter stets anzumerken.

Verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk

Aber auch in den Folgejahren sah Paule Spieler und Trainer kommen und gehen, feierte Erfolge, betrauerte Abstiege. Mit dem einen Team hat es Ihm mehr Spaß gemacht, als mit anderen. Aber Günter nahm es stets, wie es kam, beschwerte sich nie und machte seinen Job verlässlich und mit Humor. Ein großes Vorbild für die doch meist sehr jungen und unerwachsenen Spieler, mit denen er es zu tun hatte und gewiss nahm auch jeder was aus der gemeinsamen Zeit mit Günter mit: sich nicht zu wichtig zu machen, klaglos seinen Job zu erledigen und das Leben mit viel, viel Humor zu nehmen.

Will Günter das überhaupt hören?

Ich vermute nicht, denn Günter ist keiner, der sich in den Vordergrund stellt. Daher übernehmen wir das und möchten das ausdrücken, was man gar nicht hoch genug schätzen kann:

Du bist für die Spieler, Trainer und Funktionäre ein absolutes Vorbild und jeder einzelne ist Dir enorm dankbar!

Die 11 Thekenfreunde verneigen sich vor einem ganz feinen Menschen, einem grandiosen Fußballfachmann und einem humorvollen Freund, der sich immer in den Dienst der Mannschaft und des Vereins gestellt hat.

Günter, Blau-Weiß wird Dir das nie vergessen! 

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Dörpen siegt beim SV Eisten-Hüven

Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison weckt die Neugier bei den Dörper Fans. Rund 20 dieser haben sich in die tiefste Region des Sögeler Umlandes begeben. Wer dachte es ging schön zum Eistener Streichelzoo, der wurde leider enttäuscht: es ging nur auf die Wiese von Bauer Harm, der der Mannschaft die Fläche gegen freien Eintritt im Dorfkrug überlässt. Drumherum stellte er noch 8 Baustrahler auf ein paar ausgediente Torpfosten auf und das Spiel konnte beginnen. Schiet Wetter in Eisten, also alles wie immer in der 2. Kreisklasse.  Auch die Personalsituation war diesmal der 2. Kreisklasse typisch: Dem Bondscoach Andries van de Hülseman standen nur die beiden Farokhnias als Auswechselspieler zur Verfügung, doch es sollte sich zeigen, dass dies kein Nachteil für die Blau-Weißen darstellen sollte. Dazu aber später mehr.

Anpfiff in Eisten, aber die ersten Minuten sind nicht erwähnenswert, auch deshalb nicht, da ich noch nicht vor Ort war. Also 10. Minute, vernünftig ausgespielter Angriff von Dörpen, Scari schippt den Ball durch die gut organisierte Abwehr der Streichelzoofreunde Eisten/Hüven e.V. und Manni Prein schloss kaltschnäuzig in Buzzyoo-Manier ab. 1:0 für die Blauhosen. Wer jetzt denkt, der Knoten sei ja schon früh geplatzt, den muss ich leider enttäuschen. Das Spiel plätscherte wie der Regen über Eisten nur vor sich hin. Erwähnenswert war lediglich ein Torschuss von Sockel Janten (Name geändert) aus knapp 40m Entfernung, der Ball flog indes aber auf das nächste Acker. “Man kanns ja mal probieren” lautete die Aussage des schussgewaltigen Außenverteidigers. “Stimmt”, halte es zurück, “aber bitte nicht du”. Auch ein schlechter Querpass vor der gegnerischen Hütte von Scari konnte nicht zu einem Tor beitragen und so ging man mit einer 1:0 Führung in die Kabine bzw. Unterschlupf, da sich die Umkleidekabinen im 2km entfernten Hüven befanden. 2. Halbzeit und das Spiel wurde nicht besser, das Wetter auch nicht. Nur das Bier enttäuschte zu diesem Zeitpunkt nicht. So dauerte es bis zur 80. Minute ehe es dem Bruno zu bunt wurde und er das Ding im 16er einfach mal in die Maschen donnerte. “Meine Güte, irgendwann reicht es mal” schrie sich der Torschütze die Lunge aus dem Leib, ” nie lässt mich der Bondscoach im Sturm spielen und das obwohl ich auch ein Tor schießen kann”. Nachdem, wie schon beim ersten Tor, verhalten gejubelt wurde und Manni Prein sich mit der kompletten Hüvener Mannschaft angelegt hatte, musste Coach Hülseman reagieren und so war Puja neu im Spiel für den Streithahn. Und es zahlte sich nur 3 Minuten später aus. OKossum schießt nach gutem Angriff aufs Tor, kann den Ball aber nicht in den Maschen unterbringen und so schob Puja den Abpraller locker ein. Der Jubel kannte nun keine Grenzen mehr und komplett Eisten jubelte mit. “Puja, Puja, Pujiiiaaaa!” hallte es durch den 200-Seelen-Ort. Kurz danach war Schluss und der nächste wichtige 3er eingefahren.

Kleiner Wehrmutstropfen: Die mit Starallüren gespickte Mannschaft musste wiederwillig und klitschnass in die Bullis um sich in der nächstgelegenen Hüvener Regentonne waschen zu können.                      Wenn’s sonst nichts ist.

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Abstiegsk(r)ampf ist behandelbar

Sonntag Nachmittag. Standartmäßig wird um 15.00 Uhr angepfiffen. Vorher wurde der Abstiegskampf ausgerufen, da die ärgsten Verfolger gewannen. Wie auch immer. Nicht viele Zuschauer, dafür eine handvoll Fans. Mit Börger II einen Gegner, von dem man in der Hinrunde ordentlich Haue bezogen hat.  Gegentorflut à la Bremen, nur das man das Tor selbst nicht traf. Aber Hinrunde ist vergessen und jedes Spiel beginnt mit 0:0. Hätte ich das Geld nicht schon  in Gerstensaft investiert, würden 5€ für das Phrasenschwein fällig. Puh, Glück gehabt! Fußball wurde auch gespielt zumindest wurde es am Rand gesagt, dass es sich um Fußball handelt. Erinnerte aber eher an die Anfänge des populär gewordenen Fußball aus England mitte des 18. Jahrhundert. Oder an Kleinkinder, die hin und wieder den Ball treffen, aber nach jedem 3. Schuss mindestens ein Mal hinfallen. Da man seine Koordinatorensynapsen am Wochenende reichlich gelötet hat, war es auch Möglich, dass man auchmal kurz liegen blieb, den der Rasen war gemütlicher als die alte Pritsche von der Vornacht.  Börger war sich der Sache aber schon zu sicher, anstatt sich vorzubereiten, wurde ein Meditationskreis in der Sonne gebildet, denn warmer Körper gleich warme Muskel. Das weiß man doch!  Dörpen versuchte nur halbwegs nüchtern zu werden, denn Promillemäßig war Dörpen eindeutig überlegen . Selbst um die gute, alte, fahrtüchtige 0,9 Busemann-Promillegrenze zu erreichen wird es wahrscheinlich noch bis Dienstag Abend dauern. Bei der Begrüßung kam dann auch der Schiri leicht ins wanken, bei dem Fuseltornado dem ihm entgegen geschleudert wurde. Anpfiff und es war einfach ein gestochere. Da ist das prökeln im Lagerfeuer nichts dagegen. Man war froh das sich einige Dörpener nicht noch die Haxen brachen und außer die übliche blutende Nase und die leichte Bänderverletzung ging das Spiel glimpflich aus. Nach einem Löffler von Schalke netzte Arogandy ein und das Spiel wurde in den Schlussminuten entschieden. Auch da Börger aus 2 Metern das Ding drüber kloppte (ist man sonst eher von Bruno  aus der 2. gewohnt) konnte man 3 Punkte einfahren.

Jetzt kann man wieder Europa als neues Saisonziel ausgeben.

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