Archiv der Kategorie: Spielberichte

BW Dörpen III : BW Papenburg III – 09.05.2014

Spitzenspiel in der vierten Kreisklasse. Der Tabellenerste aus Papenburg gegen den nicht ganz so Tabellenersten aus Dörpen. Ein wahres Highlight. Als die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks davon erfuhr, verließ sie sofort die Einweihungs-feierlichkeiten der Hähnchenschlachtanlage “Zvvei-Halbe-Hahn-7″ in Stapelmoor und reiste nach Dörpen. Doch im Sportpark angekommen, entgleisten ihr sofort die mit Flüssigbeton verfugten Gesichtszüge. Der Grund: Die Papenburger liefen nicht in ihren Vereinsfarben auf. Nun man könnte denken, dies sei kein Problem. Aber damit würde nur der eigene Unsachverstand offenbart. Denn hätte Papenburg Blau-Weiße Trikots, hätte eine Mannschaft mit Leibchen spielen müssen. Frau Ministerin brach sofort in Richtung Berlin auf und äußerte noch beim Verlassen des Sportparks: “Wie können die Papenburger es nur wagen so aufzutreten. Jetzt muss der arme Trigemaaffe verhungern. Es weiß doch jeder, dass der nur durch die Erlöse der Leibchenverkäufe gefüttert wird!” Wie uns aus sicherer Quelle zugetragen wurde, hat der B.U.N.D.  Klage gegen Papenburg wegen vorsätzlicher Tierquälerei im prominenten Fall beim Bundesverfassungsgericht in Karlsberg eingereicht. Wir werden natürlich weiter darüber berichten.

Fußball wurde auch noch gespielt. Die Dörper hätten schon vor dem Anpfiff ahnen können, dass dieses Spiel in die Kategorie “Alzheimer-hat-auch-was-Gutes” einzuorden sein wird. Schließlich begann der schon etwas betagtere Schiedrichter die Mannschaftsbegrüßung mit dem Lied: “Mein Land seit vielen Jahren ist Österreich-Ungarn, lang lebe der König.”  Was Österreicher auf einem Fußballfeld verloren haben, wissen nur Hans Krankl, DJ Ötzi, der Geißenpeter und das Fundamt III in Wien. Aber zurück zum Spiel. Dörpen überrannte die Papenburger in den ersten 20 Minuten. Die Bilder der großen Sommerschlussverkaufsschlacht 1989 in Berlin, bei der tausende Berliner entdeckten, dass das neue Kassensystem des KDW auch billige, mit dem Leuna Tuschkastenset “Ernst Thälmann” selbst-hergestellte Markscheine annahm, wenn sie nur den Schriftzug “Deutsche Dominikanische Republik”trugen, halten dem Vergleich mit dem Sturmlauf der Heimmannschaft nicht stand. Folgerichtig ging sie mit 1:0 in Führung. Weitere 100% Chancen wurden erspielt, Allein an der Verwertung mangelte es. Und wie es im Fußball so ist. Machst du die Buden nicht, folgt die Strafe auf dem Fuß.

Der Papenburger Trainer nutzte nämlich seine Begeisterung für die Sissi-Filme aus und verwickelte den Schiedsrichter in eine Diskussion, ob Franz-Josef nun der größte Kaiser aller Zeiten oder für alle Ewigkeit gewesen sei. Der Schiri war durch die sehr durchdachte Argumentation des Papenburgers so abgelenkt, dass er gegen Ende der ersten Halbzeit einfach so auf Freistoß für Papenburg entschied. Die Verteidigungsreihe Dörpens war nunmehr aber leider damit beschäftigt Szenarien zu entwerfen, die ihrem Trainer den Griff nach der Kaiserkrone ermöglichen sollen.  Daher segelte der Ball vollkommen unbehelligt auf den Kopf eines armen, unbeteiligten Papenburgers und von dort ins Tor.

Der Schiri pfiff die zweite Halbzeit mit leuchtenden Augen an. Denn die Papenburger hatten das Spielfeld mit dem Radetzkymarsch betreten, während die Dörper schon ihre Siegesfeier im Westhus planten. Der Sohn des Papenburger Trainers überreichte dem Schiedsrichter noch vor Wiederanpfiff ein Beil mit der Original-unterschrift Franz Ferdinands. Als der Schiri daraufhin verkündete, dass nun nach Österreich-Ungarischen-Regeln gespielt würde, konnten nur die Papenburger etwas mit diesem Begriff anfangen. Foul ist nur, wenn das Bein im spitzen Winkel neben dem Rest des leblosen Körpers liegt oder der Kaiser beleidigt wird. Dörpen verlor an dieser Eigernordwand immer mehr den Tritt und fing sich nach einem weiteren “Einfach-mal-so” Standard ein weiteres Gegentor. Anschließend genehmigte man sich noch einen Jagertee in der Schiedsrichterkabine.

Stimmen zum Spiel:

Trainer Papenburg: “Endlich haben sich die endlosen Stunden Sissi mit meiner Frau bezahlt gemacht. Ich dachte immer, die Filme wären nur fürs Franz-trinken geeignet.”

Trainer Dörpen: “Österreich ist auch nur der Wurmfortsatz von Südtirol.”

Schiri: “Mein Land seit vielen Jahren ist Österreich-Ungarn, lang lebe der König.”

Der neue Trigemaaffe: “UUUAAAAUAUAUAUUA  AUAUAAU AUAUUAU AUAUAUUAAUA AUUAAUUA” (am eigenen Genital rumspielend). Übersetzung: “Kauft mehr Leibchen, sonst muss ich sterben!”

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Emmeln II : Dörpen III – 25.04.2014

Es ist ein sonniger Freitag im Emsland. Eigentlich der perfekte Moment für ein ehrliches, hochkarätiges Fußballspiel im Amateuerbereich. Eigentlich: Denn das Spiel von Blau-Weiß Dörpen III gegen Eintracht Emmeln II konnte aufgrund einer akut auftretenden Bratwurst- und Bauchspeckepedemie nicht stattfinden.  Um zu verhindern, dass die zahlreich erschienenen Fans beider Mannschaften – die Dörper Schlachtenbummler fuhren sogar mit 3 PKW vor -  das Vereinsgelände in das neue Domizil der Kelly Family verwandeln, entschied man sich ein Väter-Sohn Turnier abzuhalten. Emmeln stellte hierbei die Väter und Großväter, während Dörpen sich für die Bereitstellung der Söhne verantwortlich zeigte.

Halbzeit 1:

Hier zeigte sich mal wieder, dass Alter und Erfahrung eindeutig dem jugendlich-ungestümen Leichtfuß der Ps4- und Crazyfroggeneration überlegen sind. Während die leichtfüßigen Dörper wie einst Blücher an der Katzbach gegen die Wand aus geballter (un)gewollter Vaterschaft anrannten, leerten diese ihre Stiefel und spielten diesen runter. Großvater Gerdes übertraf mit seiner Leistung die gesamte Mannschaft, als er neben 4 geleerten Stiefeln auch 14 Aquavit aus erhitztem Glas zu sich nahm, die Grillsteaks mehrmals am Spielfeldrand wendete und dabei “Die Wacht am Rhein” mehrstimming intonierte.  Das 1:0 erzielte er ebenfalls in der 8. Minute mit einem wunderschönen Gebissfallzieher.

Auf Dörpens Seite spielte sich vor allem P. Coll in den Vordergrund. Coll – eigentlich ein Austauschschüler des aserbaidschanischen “Katsche Schwarzenbeck Gedächtnisgymnasiums” – nimmt am Austauschprogramm “Handball für Weltfrieden, wirtschaftliche Entwicklung und nachhaltiger ökologischer Werterhaltung” des Entwicklungshilfeministeriums teil. Dementsprechend war es ihm in der ersten Halbzeit mehrmals unmöglich einen Einwurf richtig auszuführen. Opa Gerdes nahm ihn kurz vor der Pause zur Seite und baute ihn mit folgenden Worten wieder auf: “Richtig schmieten künnst du nich, doarför aber wiet!” Welch ein fairer Sportsmann!  Coll verstand kein Wort, aber befolgte den wohlgemeinten Rat seiner Großmutter: “Wenn Opa mit dir redet und du kein Wort verstehst, war er wieder zu lange in der “Lustigen Kopeke”. Also nicke und lächel so lange bis er dich in Ruhe lässt.”

Der Betreuer der Dörper Buben musste nur einmal eingreifen, als das ehemalige Aletemodel, M. Sandewiese, sich beim Versuch einen Blumenstrauß für seine geliebte Mama zu pflücken seinen eigenen Finger so tief in die eigene Nase rammte das sie anfing zu bluten. Unterstützt wurde Dörpens Betreuer durch den zufällig über das Spielfeld in seinem Fesselballon schwebenden Angus McGyver der an M. Sandewiese mit seinem Schweizer Taschenmesser, einer Büroklammer, einer Dose Eisspray und diversen Damenhygieneartikeln eine nasale Aortenresektion vornahm.

2. Halbzeit:

Während Emmeln wohlgenährt und gut gelaunt nach einem Saunagang mit anschließendem Rum-Lenzen nach altem Brauch das Spielfeld betrat, brannte die Dörper E-Jugend auf Revanche. Und tatsächlich schien sich ihre Laufbereitschaft positiv auszuwirken. Mehrere Großchancen wurden erspielt. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Opa Gerdes seinen Mitspieler dazu eingeimpft hatte, dass ein Verlassen der eigenen Position um mehr als drei Meter Vaterlandsverrat darstelle, der mit einem lebenslangen Schützenfestverbot Bestrafung fände.

Aber auch mit minimalem Bewegungsansatz gelang es Emmeln die Partie klar mit 3:1 für sich zu entscheiden und die Dörper haben gelernt, dass sinnloses Rennen auf dem Platz genauso erfolgreich ist, wie das Wegrennen eines Huhnes im Hähnchenstall.

Prophezeihung:

Mit dem Papierwerk in Dörpen scheint es bergab zu gehen. Wie sonst ist es zu erklären, dass der Schiedsrichter bis zur 80 Min. keine Karten in seinem Besitz hatte und ihm nur auch dann nur die Gelbe zur Verfügung stand.

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BW Dörpen III : SV Landegge – 29.03.2014

Dörpen III gegen Landegge – Kleine Kinder auf großem Feld Dörpen

Das Spiel Dörpen III gegen Landegge wird zum neuen Klassiker in Schindlers Lexikon der psychologischen Störungen. Neben der allseitsbekannten “Stürmer denkt zuviel vorm Tor” eines Dörper Stürmers ließ sich auch das Peter-Pan Syndrom am Beispiel des Dörper Trainers beobachten. Kurz vor Schluss verwandelte sich dieser in sein jüngstes Kind und eine Petze: “Schiri der hat auch Spinner gesagt!”

Nun was war passiert:
Die erste Halbzeit des Spiels hatte keine Highlights, daher war der Reporter auch lieber im Bett geblieben. Gegen Ende der zweiten Halbzeit, nach der verdienten und ausversehen schön herausgespielten 1:O Führung der Dörper flog Ansgar B. vom Platz, nachdem er innerhalb von zwei Minuten 2x seinen Gegenspieler nett und freundlich dem satten Dörper Grün vorgestellt hatte. Der Schiedsricter konnte nicht anders als ihm die gelbrote Karte zu geben. Der Betreuer Landegges – von Brakes Verhalten irritiert, da er dessen Gegenspieler lieber mit seiner Kuh Elsa als mit dem Dörper Rasen verheiraten wollte – stürmte nach der gelbroten Karte auf den Platz und erwähnte gegenüber den Dörper Spielern folgendes: “Euer Stürmer soll bitte aufhören seine eigene Datingwebsite “Angarsbitches” auf dem Fußballfeld zu bewerben. Hab’ schon die Mitgift in Höhe von drei Kisten Werlter Korn versoffen! An der Heirat mit meiner Kuh lässt sich nix mehr ändern!” Brake war wegen dieser Verkleinerung seiner Einnahmen besorgt und antwortete: “Wo die Liebe hinfällt hast du Spinner nicht zu entscheiden!” Daraufhin zeigte der Schiri ihm glatt rot.
Dörpens Trainer Andy T., ein stiller Teilhaber der Website Ansgarsbitches, geriet außer Kontrolle als Landegges Trainer gegenüber den Dörper Spielern einige wüste Beschimpfungen alá Witzbold, Spinner und Dünnbrettbohrer abließ und gab gegenüber dem Schiri folgende Aussage an Eides statt ab: “Der hat auch Spinner gesagt!”
Das Vereinsurgestein und Beauftragte für jugendlichen Leichtsinn und Genderfragen Martin B. äußerte noch während des Spiels: “Ich war im Kosovo, Albanien und beim Eltern-Sprechtag im Kindergarten, aber das war nichts gegen die Lebensgefahr hier”

Szenen des Spiels:
Landegge beginnt am Beginn der zweiten Halbzeit mit Zeitspiel. Dörpens Prein schießt nach der Führung einen so genial angeschnittenen Freistoß, dass der nach einer geraden Flugkurve über die Trainerzone Dörpens hinweg die Grünanlagen des Sportgeländes einer Generalrenovierung unterzieht.

Mehr gibt es da nicht zu sagen…

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